Zukunft von Billigfluggesellschaften
Mittlerweile gibt es auf dem europäischen Markt kaum noch Neugründungen von Billigfliegern, die Zahl der Gesellschaften nimmt wieder ab. Als Beispiele für die Konsolidierung im Billigfliegermarkt können die oben aufgeführten Insolvenzen genannt werden. Weiterhin kommen Fusionen hinzu: Im Oktober 2002 fusionierten easyjet und Go zur easyjet. Im Januar 2003 kaufte Ryanair Buzz, auch unter KLM UK bekannt gewesen, auf. Seit April 2005 gab gexx den Großteil seiner Strecken an die dba ab. Im Gegenzug wurden zahlreiche Flugzeuge vom gexx-Eigner Germania an die dba im Wet-Lease verleast. 2006 schließlich wurde die dba von Air Berlin übernommen.
Dieser Trend wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach fortsetzen. Mittlerweile gehen Unternehmensberater davon aus, dass das Wachstum in der Branche bis 2010 nur noch ca. 13 Prozent pro Jahr betragen wird. In den Jahren vor 2005 konnten noch Quoten von 50 Prozent erreicht werden. Ebenso wie Michael O'Leary propagiert, geht nun auch die Unternehmensberatung McKinsey davon aus, dass auf Dauer nur drei oder vier Billigairlines überleben werden. McKinsey nennt dabei insbesondere Ryanair, easyJet und Air Berlin. Allerdings verwischt mehr und mehr die Zweiteilung zwischen den traditionellen Airlines und den Billigfliegern. Während z.B. die Lufthansa oder British Airways auf einigen Strecken im europäischen Flugverkehr sogenannte Billigtickets anbieten, wenden sich manche Billigflieger dem traditionellen Geschäft der etablierten Airlines, beispielsweise den Geschäftskunden, zu.
(Quelle: Wikipedia)